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2009/09/03 Blog-Nutzung im Onlinemarketing
Wozu braucht eine Firma überhaupt einen Blog? - Was veröffenticht man darauf am besten? - Was ist zu beachten? - Und welche Nutzen sind daraus zu ziehen?

Blogs. Mittlerweile kennt diese "virtuellen Tagebücher" zur online Informations-Verbreitung beinahe jeder. Man begegnet ihnen auf Kultur- und Veranstaltungswebsites, Politiker nutzen sie zur besseren Selbstdarstellung und auch in der Firma meinte kürzlich der Vorgesetzte "Wir brauchen auch einen. Lassen Sie sich etwas einfallen".


1. Für den Anfang

Um einen Blog zu betreiben ist ein Blog-Softwaresystem erforderlich. Eines der meistverwendeten ist "Wordpress" (http://de.wordpress.com). Dieses kann man online auf der Plattform verwenden oder man installiert sich die Software auf einem eigenen Server und betreibt sie danach selbst.

Wie auf der Website beschrieben geht das Account anlegen sehr schnell und unkompliziert. Auch der Blog ist schnell erstellt. Nur: "Wie was wo drauf?" Nach einigem Hin und Her ist auch diese Hürde schnell überwunden und die Tools, zumindest grundsätzlich, durchschaut. Braucht man dennoch Hilfe ist man im Wordpress-Forum (http://forum.wordpress-deutschland.com) gut aufgehoben.

Als erstes empfiehlt es sich ein "Theme" (Layout/Gestaltung eines Blogs - Spaltenanzahl, Platzaufteilung, Hintergrundfarbe, Schrift, etc.) auszuwählen. Dazu kann man mittels Stichwort-Eingabe (wie z.B. "Yellow", "Sun", "Black",...) aus diversen Möglichkeiten wählen. So finden sich in der Auswahl zu "Sun" verschiedenste sehr bunte und "fröhliche" Layouts. Während man zu "Black" hauptsächlich Layouts mit schwarzem Hintergrund findet. Manche sind noch flexibel anpassbar. Danach kann es schon losgehen!


2. Grundausstattung eines Blogs

Als nächstes sind die drei Funktionen Artikel, Seiten und Kommentare am wichtigsten. Sozusagen die "Grundausstattung" eines jeden Blogs.

"Artikel" (Blog-Beiträge) ordnet der Blogger in selbst geschaffenen Kategorien/Rubriken, die dann in einer Spalte, am rechten oder linken Rand, oder aber auch in der Mitte aufgelistet sind. "Seiten" (auch eine Art von Blog-Beiträgen) erscheinen hingegen mit ihren Titeln direkt in solch einer Spalte.

Die Kommentare sind dann die "Antworten" der Leser auf Seiten oder Artikel. Sie stehen direkt im Anschluss an diese. Natürlich kann der Blogger auch selbst Kommentare schreiben.


3. Weitere "Features" und "Tools"

Parallel zur Grundausstattung gibt es eine Reihe weiterer Funktionen, die auch "Features" oder "Tools" genannt werden. Wie z.B. Umfrage-, Bewertungs-, Medienarchiv-Tools. Diese kann man je nach Geschmack und Bedarf beliebig einsetzen. Jedoch ist zu beachten, dass der Blog-Designer es dabei auf alle Fälle nicht übertreiben und insbesondere die Übersichtlichkeit bewahren sollte.


4. Inhalt des Blogs

Nun folgt das wichtigste an einem Blog, seine "Füllung". Inhalt der verschiedenen Artikel und Seiten können aktuelle Veranstaltungen, Firmennachrichten, Fotos oder Produktneuheiten sein. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die am häufigsten verwendete Form zur Veröffentlichung ist die direkte Eingabe am Blog. Einfacher ist es die Besucher so zu motivieren, dass sie selbst Artikel und Kommentaren verfassen und der Blog von selbst "läuft". Eine weitere, professionellere Form Artikel schnell und aktuell online zu stellen ist die, den Blog an die firmeneigene Datenbank zu koppeln (dazu noch später, unter Pkt. 11).


5. Verbreitung des Blogs

Nun muss der Blog auch einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Dabei ist es wichtig einen direkten Link zum Blog in die schon bestehende Firmen-/Produkt-Website einzubauen, um so Kunden und Interessenten auf das neue "Onlinetagebuch" aufmerksam zu machen und sie zum kommentieren anzuregen.

Des weiteren ist es sinnvoll sich auf Bookmark-Plattformen und Blog-Verzeichnissen einzutragen. Beispiele dazu sind Blogoscoop (http://www.blogoscoop.net; 6.713 Blogs), Topblogs (http://www.topblogs.de), Blog-Searcher (http://blog-searcher.de), Technorati (http://technorati.com) und Blogverzeichnis (http://www.blogverzeichnis.at).


6. Syndizieren

Wesentliche Bestandteile des Syndizierens sind Syndizierungsplattformen, wie z.B. RSS-Nachrichten (http://www.rss-nachrichten.de/), Web-Feed (http://web-feed.de/), Freshfeeds (http://www.freshfeeds.de/), Free-RSS (http://www.free-rss.de), RSS-Spider (http://www.rss-spider.de) und RSS-Verzeichnis (http://www.rss-verzeichnis.de), und der RSS-Feed (=Really Simple Syndication).

Beim Syndizieren trägt man den Code auf den Syndizierungsplattformen ein, von wo aus dieser von Usern aboniert werden kann. Oftmals braucht man dazu keinen Account. Außerdem dient die Einordnung des Feeds in Kategorien dazu von Interessenten leichter gefunden zu werden.


7. Tags

Tags (Stichworte, um die Themen/Interessen eines Blogs zu beschreiben) kann man auf den meisten Blog- und Syndizierungsplattformen, neben einer Kurzbeschreibung des Blogs und dem Titel angeben. Durch diese Ordnung kann der Blog für Interessierte besser gefunden werden und auch "fremde" Besucher erkennen schnell um was für einen Blog es sich handelt. Alle Tags einer Plattform werden in einer "Tag-Cloud" (Schlagwortwolke) zusammengestellt. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Stichworte wolkenartig aufgezählt sind und mittels Schriftgröße dargestellt wird wie oft jeder Tag vorkommt. Zusätzlich ist in manchen Clouds die Anzahl der Nennungen in Klammer gestellt.


8. Blogrolls

Unter "Blogrolls" und Link-Listen werden andere Blogs und Websites, z.B. von Partnern oder Kunden, aufgelistet und direkt verlinkt.


9. Fotos und Videos

Fotos werden meist direkt in den Artikel eingebaut. Dies kann erfolgen indem man die Datei direkt vom eigenen Rechner oder vom "Medienarchiv" hochlädt. Anschließend kann man der Datei, zur besseren Verständlichkeit, einen Titel, Untertitel und eine Beschreibung vergeben.

Mit Videos verhält es sich ähnlich. Entweder man integriert das Video direkt in den Artikel (wieder vom Rechner oder aus dem Medienarchiv) oder man baut eine URL die auf das entsprechende Video verweist, ein.

Will man eines oder mehrere Videos gleich auf der Startseite haben, so kann man unter "Widgets" - "VodPod-Videos" mittels http://vodpod.com/ in der Widgets-Leiste einen Video-Bereich einfügen. In diesem erscheinen dann immer die auf seinem VodPod-Account hinzugefügten Videos.

Ausserdem gibt es auch noch die Möglichkeit der Einstellung, bezüglich Anzahl der angezeigten Videos und Layouts.


10. Bloggen, bloggen, bloggen

Um seinen Blog effizient zu betreiben und die (Stamm-)Leser nicht zu enttäuschen ist es unumgänglich die Site aktuell zu halten. Konkret also regelmäßig neue Artikel zu verfassen, passende Medien- und Zusatz-Informationen zu verbreiten und so die Besucher zu Kommentaren zu ermutigen.

Auch das Kommentieren anderer Blogs und Verweisen auf den eigenen ist oftmals sehr nützlich. Dazu sollte man jedoch nur passende Blogs und Artikel auswählen, um nicht total unbeholfen zu wirken oder sofort als "Spamer" enttarnt zu werden.


11. Automatisiertes Bloggen

Am einfachsten geschieht dies, indem man den Blog mit der internen Datenbank koppelt und so ohnehin erstellte (Presse-)Aussendungen, Beiträge und Texte automatisch veröffentlicht werden. Solch ein System kann von jedem versierten Informatiker erstellt werden. Dadurch müssen keine eigenen Blog-Beiträge verfasst werden, sondern es werden bereits erstellte Inhalte in einer neuen Form weitergeben.


12. Verbindung zu Communities

Sehr nützlich, insbesondere in Hinblick auf eine jüngere Zielgruppe, sind Verbindungs-Möglichkeiten zu Online-Communities, wie z.B. Face-Book, Twitter, Flickr oder MySpace. Hierzu ist es nützlich eine direkte Vernetzungsmöglichkeit bereitzustellen.


13. Ranking

Auch die Rangordnung bei "Google" trägt wesentliches zum Erfolg oder Misserfolg eines Blogs bei. Denn wird ein Blog bei "Google" nicht gefunden besteht er praktisch nicht. Daher ist es wichtig auch seine Stellung bei "Google", nach einer entsprechenden Stichworteingabe, nicht aus den Augen zu verlieren. So können regelmäßige Veröffentlichungen und Aktualisierungen am Blog, RSS-Feed-Eintragungen und Kommentare wesentliches zum Vorankommen eines Blogs beitragen. Als Beispiel: "Paralleluniversum Web 2.0 - Der Blog zum Buch" (http://web2.0.freenet.at) bewegte sich im Sommer 2009 auf Google-weltweit zwischen den Top Ten, wenn der Begriff "Web2.0" gesucht wurde.


14. Nutzen

Wichtige Vorteile eines Blogs sind die Aktualität der Nachrichten und Einbindung der Kunden. So können sich diese über Neuigkeiten und Änderungen informieren und dann ihre Meinungen und Erfahrungen direkt, in Form eines "Kommentars", hinterlassen. Wo diese auch durch weitere Kunden verfolgt und kommentiert werden können.


15. Strategisches Konzept/Zielgruppe

Entscheidend für einen Blog ist die Anpassung an die jeweilige Zielgruppe und deren Anforderungen. Außerdem ist zu entscheiden ob der Blog öffentlich, mittels Passwort oder nur firmenintern einsehbar sein soll.

mehr --> Buchtipp! Paralleluniversum Web2.0
mehr --> http://vodpod.com/
mehr --> http://www.rss-verzeichnis.de
mehr --> http://www.free-rss.de
mehr --> http://web-feed.de/
mehr --> http://www.rss-nachrichten.de/
mehr --> http://www.blogverzeichnis.at
mehr --> http://technorati.com
mehr --> http://www.blogoscoop.net
mehr --> http://forum.wordpress-deutschland.com
mehr --> http://de.wordpress.com
mehr --> http://web2.0.freenet.at


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