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2003/10/16 e-commerce - Online Shops blicken optimistisch in die Zukunft
'stille Revolution' im Handel - Zahl der professionellen Shops steigt - Ländergrenzen verlieren an Bedeutung - eGuide 2005 liefert umfassende Konsumenteninformation - Weihnachtsgeschäft wird von der Performance des Onlinehandels geprägt sein - 2005 wird mindestens 10% des Einzelhandels online abgewickelt

e-commerce als 'stille Revolution' im Handel

Im Zuge des e-rating-Projekts wurde ein repräsntativer Querschnitt von Onlineshops über ihre Umsätze und Umsatzerwartungen befragt. Rund 200 Shops haben geantwortet, das entspricht etwa 5% der in Österreich tätigen Online-Anbieter.

Herausragendes Ergebnis ist die enorme Bandbreite der Shoplösungen. Personengesellschaften mit wenigen tausend EUR pro Jahr und einem Gesamtumsatzanteil des Onlineshops von weniger als 1% im Jahr 2002 sind genauso darunter, wie Online-Profis, die einen Umsatzanteil von 90% und mehr aufweisen und nach eigenen Angaben 500.000 EUR und mehr Umsatz haben. Typische Umsatzanteile von Einzelhandelsfirmen mit erfolgreichem Shop liegen bei 30-60% des Gesamtumsatzes.

Hans G. Zeger: 'Einen Umsatz-Durchschnittswert anzugeben, ist angesichts der unterschiedlichen Produkt- und Vertriebsschwerpunkte nicht sinnvoll. Die Größenordnungen und Zielsetzungen eines Weindirektvertriebs liegen auf einer völlig anderen Ebene als bei einem international agierenden Handeslunternehmen.'

Wir haben jedoch auch nach Bestellfrequenz, Umsatz pro Bestellung und Bestellwert gefragt. Die Zahl der Bestellungen liegen zwischen 100-10.000 pro Monat, wobei typischerweise zwischen 40 und 700 EUR pro Bestellung ausgegeben werden. Im Schnitt ist der Online-Shopper bereit, 180 EUR pro Einkauf auszugeben, wobei in der Stichprobe deutsche Shopper fast doppelt soviel pro Einkauf ausgeben.

Wir haben auch das Gründungsdatum der Shops nachgefragt. Die häufigsten Antworten lagen bei 1999/2000, offenbar inspiriert vom NewEconomy-Hype. Aber auch 2002 und 2003 wurden neue Online-Shops gegründet.

Hans G. Zeger: 'Aufschlussreich war die Rückmeldung einer Multimedia-Kette, die ihren Online-Shop als 'weitere' Filale im oberen Umsatzdrittel der Einzelfilialen bezeichnete.'

Nach dem Hype und die Ernüchterung ist es nach wie vor nicht zu spät, mit einem erfolgreichen Online-Shop zu starten, auch eine Neupositionierung vieler 'Shops der ersten Stunde' wäre, was Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit betrifft, sinnvoll.

Hans G. Zeger: 'Die Erhebung kann als gute Stichprobe angesehen werden, deckt sie doch die gesamte Breite der Shopvarianten, vom Selbstbaushop eines Einzelunternehmers bis zu den international agierenden Großversandhäusern, ab.'


Keine umfassenden Zahlen in Österreich verfügbar

Werden die Angaben für 2003 hochgerechnet, ergibt sich das aktuelle Umsatzvolumen österreichischer Online-Anbieter von rund 1 Mrd. EUR. Die Steigerungsraten der letzten Jahre betrugen rund 50% pro Jahr.

Während für Österreich weder für das Jahr 2002 noch für 2003 genauere Online-Umsatzzahlen verfügbar sind, können Vergleichszahlen aus Deutschland zur Einschätzung der Online-Trends herangezogen werden. Für Deutschland wird 2003 ein Umsatz von 11 Mrd. EUR für 2003 erwartet.

Hans G. Zeger: '1 Milliarde EUR entspricht laut WKO-Statistik rund 3% des Einzelhandelsvolumens. Für 2005 kann ein Online-Handelsvolumen von mehr als 10% erwartet werden. Ein Volumen, das praktisch ausschließlich zu Lasten der niedergelassenen Handelsbetriebe gehen wird.

Die bisherigen Angaben der Statistik Austria für das Jahr 2001 (neuere Daten existieren nicht) müssen differenziert gesehen werden, da verschiedenste Dienste und Verkaufsmodelle miteinander vermischt wurden. Die Daten können nicht unmittelbar auf den Onlinehandel im Internet übertragen werden.


'Offline'-Handel wird verstärkt Event- und 'Schau'-Charakter haben

Mittlerweile hat sich für den traditionellen Handel der Begriff 'Offline-Handel' eingebürgert. Zu verstehen ist darunter, dass wesentliche vertragliche Schritte nicht im Zuge des Fernabsatzes erfolgen, sondern vor Ort, in einem niedergelassenen Geschäft.

Hans G. Zeger: 'Tatsächlich suggeriert der Begriff 'Offline-Handel' jedoch eine Differenzierung, die es in dieser Form gar nicht mehr gibt. Bei der überwiegenden Zahl der gehobenen Konsumgüterinvestitionen wie Multimediageräte, Sportgeräte, Spiele oder Freizeitzubehör beginnt der Kaufentscheid mit einer Recherche im Internet.'

Im gehobenen Genussmittelhandel (Weine, Bioprodukte und ähnliches), ist die Dirketvertriebsschiene Online-Shop de facto notwendiger Standard.

Meist sind es Herstellerseiten, Online-Adressbücher oder schlicht Preisvergleichsseiten, die als Einstieg zur Informationsbeschaffung verwendet werden. Auch wenn der eigentliche Kaufvorgang (noch) nicht online erfolgt, ist die Kaufentscheidung oder auch die Entscheidung für ein bestimmtes Geschäft online-geprägt.

Abgesehen von wenigen Einkaufszentren, die mehr und mehr zu Event- und Freizeitzentren mutieren, werden alle anderen Geschäfte mit massiven Existenzproblemen zu kämpfen haben.


eGuide 2005 bietet unabhängige Orientierung

Mit dem eGuide 2005 'Online-Shopping in Österreich' soll die Unsicherheit, welche Shops tatsächlich leistungsfähig sind, beseitigt werden. Mit den 500 besten Shops erhält jeder Konsument einen umfassenden Marktüberblick und kann für seine Bedürfnisse die wichtigsten Shops gezielt anwählen.

Um auch 'offline' die Vorzüge einer Internet-Recherche nutzen zu können, wird e-rating in Kooperation mit dem Bohmannverlag (Zeitschrift Monitor) einen Führer durch die Online-Shopping-Welt herausgeben. Der Führer soll alle wesentlichen Handelsbereiche abdecken, wird - vergleichbar zu Restaurantführern - nur die besten Online-Shops abdecken.

Hans G. Zeger: 'Die Konsumenten haben Anspruch auf eine umfassende und anbieterneutrale Analyse der Shops. Herangezogen werden neben rechtlichen Kriterien auch Benutzerfreundlichkeit, Zahlungsmöglichkeiten und -konditionen und die Verfügbarkeit der Shops'.

Im Online-System e-rating werden wie bisher rund 4.000 bewertete Shops und rund 40.000 weitere e-commerce-Links zum Abruf bereit stehen.


Bestehende Kaufhemmnisse müssen beseitigt werden

Klares Ziel des e-rating-Projekts ist die Beseitigung von objektiven und subjektiven Kaufhemmnissen.

Als objektive Kaufhemmnisse sind etwa alle Unterschreitungen von rechtlichen und technischen Mindeststandards anzusehen, subjektive Kaufhemmnisse sind Zweifel an der Leistungsfähigkeit eines Anbieters, seine Liefertreue und der Genauigkeit in der Geschäftsabwicklung.

Weitere Nutzungshemmnisse ergeben sich aus mangelhaften Logistik-, Payment- und Sicherheitslösungen.


Informationen zum eGuide 2005

Redaktionelle Auskünfte zum geplanten eGuide erhalten sie unter
mailto:info@e-monitoring.at.
Hier können auch Shops auch formlos nominiert werden.

Für das Marketing ist Magister Engelbert Haidinger verantwortlich:
Monitor - Das Magazin für Informationstechnologie
A-1110 Wien, Leberstrasse 122, Tel. 0043/1/740 95-411, Fax DW 425
mailto:haidinger@monitor.co.at

Besonders Internetprovider, Anbieter von Payment- und Logistik-Lösungen sind eingeladen, die Plattform zu nutzen und ihre Lösungen und Ideen zum Online-Shopping zu präsentieren.

mehr --> http://www.monitor.co.at/pdf/onlineshopping2004.pdf
mehr --> http://www.e-monitoring.at
mehr --> http://www.e-rating.at


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