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2005/01/28 Sicherheit vervielfacht 'Return on Investment' im Onlinehandel
Hohe Sicherheitsstandards bewirken Boom im deutschen Onlinehandel - neueste BITKOM Studie bestätigt ein Umsatzplus von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr - Sicherheit der österreichischen Onlineshops noch weit hinter deutschen Mitbewerbern - e-commerce-Umsätze stagnieren - Statistik Austria bestätigt e-rating-Daten

Hohe Sicherheitsstandards bewirken Boom im deutschen Onlinehandel

Hohe Sicherheitsstandards sind nach einer eben von BITCOM veröffentlichten Studie, ein Hauptgrund für den explodierenden Onlinehandel im deutschen B2C Bereich. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs hielten die geringeren Sicherheitsstandards noch viele potentielle Käufer vom Einkauf ab. Auch die Erweiterung des Angebots an Zahlungsmöglichkeiten wie der Einsatz elektronischer Bezahlsysteme für kleinere Beträge wirkt sich laut Autoren der Studie positiv auf die Kaufbereitschaft der Konsumenten aus. Die Steigende Zahl an Internetnutzern und die zunehmende Bereitschaft auch für Inhalte aus dem Netz zu zahlen kommt dem Online Handel ebenfalls zu gute.

Nach wie vor am beliebtesten bei den Online-Kunden waren im vergangenen Jahr Medien wie Bücher, Musik-CDs und Filme auf DVD, gefolgt von Kleidung sowie Tickets für Fahrten oder Flüge.


Neueste BITKOM Studie bestätigt ein Umsatzplus von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Laut BITKOM Studie ist der Umsatz im elektronischen Handel in Deutschland im Jahr 2004 um 76 Prozent auf 202,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit 89 Prozent entfällt der Großteil des Umsatzes auf Transaktionen zwischen Unternehmen (Business-to-Business). Der Online-Handel mit Privatkunden (Business-to-Consumer) stieg 2004 um 74 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2008 wird der E-Commerce-Umsatz in Deutschland nach Schätzungen der Marktforscher auf rund 670 Milliarden Euro steigen, 89,4 Milliarden Euro davon entfallen auf das Privatkundengeschäft.

Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut European Information Technology Observatory (EITO) im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) durchgeführt.


Sicherheit der österreichischen Onlineshops noch weit hinter deutschen Mitbewerbern

Wie die letzten Auswertungen in Österreich zeigten, werden trotz der EU-Verpflichtung Mindestsicherheitsstandards einzuhalten, diese von der Mehrheit der e-commerce-Betreiber ignoriert.

Analysiert wurden 2004 422 e-commerce-Anbieter, praktisch durchwegs Online-Shops. Nur 18,7% (79 Anbieter) verwenden die sichere SSL-Verschlüsselung, 343 (oder mehr als 80%) ignorieren die Verpflichtung zur sicheren Onlinekommunikation. Damit sind die Daten eklatant schlechter als die Vergleichsstichprobe der ausländischen Anbieter. Hier verwenden immerhin 43,9% sichere Datenübertragung, der Anteil ist mehr als doppelt so hoch wie in Österreich.


e-commerce-Umsätze stagnieren - Statistik Austria bestätigt e-rating-Daten

Nach den Marktanalysen von e-rating liegen die Onlineumsätze österreichischer Anbieter für das Jahr 2004 im Konsumbereich bei etwas über 1,3 Mrd. EUR (nach 1 Mrd. EUR 2003). Die Statistik Austria liegt bei ihren veröffentlichten Zahlen zwar immer ein Jahr zurück (zu 2004 liegen also noch keine Zahlen vor), die Angaben von e-rating von 2003 wurden jedoch zuletzt bestätigt. 1,3 Mrd. EUR entsprechen etwa 4% des österreichischen Einzelhandelsvolumens, damit muss von Stagnation im Onlinehandel, auf niederem Niveau, gesprochen werden.

Der im November 2003 von e-rating für 2005 prognostizierte Anteil des Onlinehandels von 10% dürfte von heimischen Anbietern keinesfalls erreicht werden, für 2005 ist mit einer weiteren Stagnation zu rechnen.

Aus Konsumentensicht kann durchaus eine Annäherung an den prognostizierten Onlineanteil erreicht werden, profitieren werden davon jedoch ausschließlich international agierende Anbieter, zu Lasten des gesamten österreichischen Einzelhandels, für 2005 ist daher ein weiterer - inflationsbereinigter - Umsatz-Rückgang zu erwarten.


Tripple"S"-Sicherheitsstandard notwendig

Neben der technischen "S"icherheit erwarten sich Onlinekunden rechtliche "S"icherheit und funktionierende Qualitäts"S"icherung.

Online-Shops die in Zukunft reüssieren wollen müssen alle erforderlichen Rechtsbestimmungen (ECG, KschG, DSG2000, ...) konsumentenfreundlich und transparent umsetzen, sie müssen preiswerte, qualitativ hochwertige Produkte in einem benutzerfreundlichen und sicheren Online-Umfeld anbieten.

Hans G. Zeger: "Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Österreichs Wirtschaft, aus einer Vielzahl von Gründen, den Onlineboom verschlafen hat. Leider sind derzeit von offiziellen Stellen keine Belebungs-Impulse zu erwarten."



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Archiv --> Jahresbericht 1997


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